#Articulated 52 Wochen Fotoprojekt – Der Versuch einer Retrospektive

Am 10.September 2017 habe ich das 52 Wochen-Fotoprojekt „#Articulated“ mit meiner Squeezerlens erfolgreich beendet.

Ein Jahr lang, jede Woche ein „gutes“ Bild mit der Squeezerlens zu machen ist schwieriger als sich das anhört.
Mehr als zwei Wochen nach der Beendigung des #Articulated Projektes möchte ich hier eine kleine Retrospektive darüber schreiben, und mir selbst drei Fragen beantworten.

  • Wie habe ich das Projekt empfunden, war es einfach oder eher schwierig zu realisieren?
  • Welche Phasen habe ich in diesem Projekt-Jahr durchlebt?
  • Habe ich Lieblingsbilder?

Zuerst jedoch möchte ich den Menschen danken, über die ich überhaupt von der Existentz einer Squeezerlens erfahren habe, und die mich somit zu meinem Projekt motiviert haben.

Als da wären:

Danke !

Aber zurück zu meinem Versuch einer Retrospektive und zur Beantwortung der an mich selbst gestellten Fragen in umgekehrter Reihenfolge.

Habe ich Lieblingsbilder?

Es ist mir sehr schwer gefallen diese Frage zu beantworten. Jedes einzelne Bild stellt einen Teil meiner Erfahrungen, einen Ausschnitt meines Lebens der entsprechenden Woche im Rahmen eines Jahres dar. Daher vermag ich keine Wertung oder gar so etwas eine „Top Ten“ zu benennen. Es gibt daher einfach nur zehn Bilder, die ich in beliebiger Reihenfolge herausheben möchte.

Welche Phasen habe ich in diesem Projekt-Jahr durchlebt? Wie habe ich es empfunden?

Diese beiden unabhängigen Fragen möchte ich gerne zusammen beantworten.

Ich empfand mein #Articulated 52 Wochen Fotoprojekt, gerade im Gegensatz zu meinem 365 Tage Fotoprojekt, recht gleichmütig. Das liegt zum einen sicherlich an den Erfahrungen, die ich während meines 365 Tage Fotoprojektes gemacht habe. Zum anderen war der Plan von Anfang an, Bilder und Ausschnitte aus meinem täglichen Leben zu fotografieren und aktiv das Erkennen von nicht alltäglichen Sichtweisen zu üben.

Natürlich entwickelt sich nach einer gewissen Laufzeit auch der Wunsch nach geplanten / gestellten Bildern.


Es ist unschwer zu erkennen, dass diese Projektphase ziemlich kurz war. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich kein Freund von gestellten Bildern bin.

Viel spannender ist es für mich neue Blickwinkel zu entdecken und alltägliche Dinge in einen, gerne auch widersprüchlichen Kontext zu stellen.


Dazwischengestreut überkam mich oft auch der Wunsch, ein Motiv einfach „mal so“ mit der Squeezerlens zu fotografieren, um den typischen „Squeezerlens multi Tilt-Shift-Look“ herauszuarbeiten. Gerne kann man diese Bilder auch „banal“ nennen. Emotionslos sind diese Bilder auf keinen Fall.

In Summe gab es innerhalb der 52 Projektwochen keinerlei Peaks nach oben oder unten. Übertragen auf die Intention, Augenblicke aus meinem normalen Leben festzuhalten, stellen die letzten 52 Wochen einen kontinuierlichen, unaufgeregten Lebensfluss dar. Ich habe meine Squeezerlens sehr gut kennen und auch einsetzen gelernt. Der Einsatz der Squeezerlens wird in meiner Fotografie einen festen Platz bekommen. Wohl wissend, die Bildsprache der Squeezerlens mit Bedacht einzusetzen, da man sich an dieser auch schnell satt sehen kann.

Ich kann den Kauf und den Einsatz einer Squeezerlens jedem neugierigen Fotografen ans Herz legen. Das Fotografieren mit der Squeezerlens gestaltet sich völlig anders als mit normalen Objektiven. Das Spiel mit Schärfe- und Unschärfe-Ebenen mach einfach nur Spaß und kreiert eine einmalige und unique Bildsprache.

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