Eindrücke der Versammlung zum Gedenken an George Floyd – 06. Juni 2020

Kundgebung-George-Floy-Headerbild

Präambel: Am 25.05.2020 fand in den USA, Minnesota, Minneapolis das aktuellste Verbrechen von Polizeikräften gegenüber George Floyd statt. Über die Details und das widerliche Verhalten der vier Polizisten und ihres „Potus“ möchte ich nichts weiter schreiben, da ich keine Worte dafür finde.

Grundsätzlich ist das Amerika unter Trump nicht mehr das Amerika das ich kenne, das ich lange Jahre respektiert habe – ohne dass ich mit dieser Aussage alle Amerikaner in eine Schublade stecken möchte.

Ich würde mir wünschen, dass der gewaltsame Tod von George Floyd nicht umsonst war. Dass die Proteste gegen Polizeigewalt, Rassismus, Ungleichheit und „Potus Trump“ weiter friedlich anhalten. Dass die Proteste einen demokratischen und friedlichen Sturm anfachen der hilft, diese Themen in den USA nachhaltig zu ändern, um eine gerechtere Gesellschaft hervorzubringen. Ein Sturm der hilft, im November 2020 Trump, seinen „rechten Sumpf“ und seine evangelikalen Anhänger, aus dem Amt zu fegen. Dass nach diesem Sturm ein Präsident folgt, der die USA wieder versöhnt und zusammenbringt.

Gedenken an George Floyd in Karlsruhe

Unter dem Titel „Solidarisch gegen Rassismus und unmenschlichen Behandlungen“ haben SIMAMA Steh auf e.V., Empowerment! KA, AfriKA Union, und das Netzwerk gegen Rassismus Karlsruhe zu einer friedlichen Versammlung auf dem Friedrichsplatz eingeladen.

Trotz meiner Teilnahme am  WordCamp Europe , dort hatte ich am 05. Juni mein Projekt „Humans of WordPress“ vorgestellt, war es für mich eine Pflicht – wenn auch nur teilweise – an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Die Veranstaltung, mit ca. 1.500 Teilnehmer*innen, auf dem Friedrichsplatz verlief friedlich, die Corona-Regeln wurden weitgehend beachtet, soweit ich das gesehen habe.
Ehrlicherweise hätte ich nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet. Neben stillem Gedenken an George Floyd, wurden Reden gehalten, Livemusik vorgetragen und auf den alltäglichen und institutionellen Rassismus bei uns in Deutschland und in Karlsruhe aufmerksam gemacht.

Ein Appell hat sich, wie ein roter Faden, durch alle Redebeiträge gezogen: „Toll dass ihr alle da seid und mithelft gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen. Aber nehmt dieses Standing mit in euren Alltag und schaut nicht länger weg, wenn ihr Rassismus und Diskriminierung seht.

Ich würde mir auch wünschen, dass die Worte unserer Kanzlerin: „Wir müssen in Bezug auf Rassismus erst vor unserer eigenen Türe kehren“ keine leeren waren. Die Politik ist bei der Auflage des Corona-Konjunkturpaketes immerhin nicht, wie schon so oft, vor der Automobil-Lobby eingeknickt. Daher bin ich durchaus positiv gestimmt, dass diese Aussage von Frau Merkel auch spürbare praktische Auswirkungen haben könnte.

Ehe ich meine visuellen Eindrücke mit dir teile, möchte ich an dieser Stelle auf mein Projekt „Ich bin Deutsch! – Ein Projekt gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ hinweisen und dich sehr gerne einladen, Teil meines Projektes zu werden.

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