Fotobuch Produkttest Whitewall | Teil 1

Wie an dieser Stelle versprochen habe ich heute das Fotobuch bei Whitewall gestaltet und bestellt.

Bei Whitewall gibt es zwei Möglichkeiten ein Fotobuch zu gestalten: Online und Offline.
Als IT-ler installiere ich nur wirklich notwendige Software auf meinem PC, so dass ich mich zuest für die Onlinegestaltung entschieden habe.
Nach einem Klick auf den entsprechenden Link auf der Whitewall Webseite musste ich zuerst das Ausführen einer Java Applikation erlauben.
Hm … Java … eine Flash oder Adobe Air Applikation wäre mir lieber gewesen, aber erlaubt man nun dem Teufel, oder dem Belzebub die Ausführung einer Applikation ?

Die sich nun öffnende Seite macht eine ganz aufgeräumten Eindruck, und ist im vergleich mit der Saal Digital Software viel weniger Bunt und entspricht dem KISS (Keep It Simple and Stupid) Prinzip der Whitewall Webseite: weniger ist mehr.
Soweit so gut. Leider wurde mein Enthusiasmus rasch ausgebremst, da die Java Applikation nicht dazu zu überreden war, das Directory Listung meines Computers anzuzeigen,  nach vielen Drehungen der Windows7 Sanduhr wurde mir immerhin der Inhalt meiner ersten Festplatte angezeigt.
Hm, die Bilder liegen aber auf der zweiten Festplatte.
An dieser Stelle war für mich das Thema „Online Fotobuchgestaltung“ erledigt, und ich habe mir die Whitewall Software zur Offlinegestaltung heruntergeladen.

Diese war fix downgeloadet, installiert und geöffnet.
Der Aufbau der Whitewall Offline Software entsprich ebenso dem KISS Ansatz und kommt mir sehr viel mehr entgegen als die quietschbunte Software von Saal Digital.

Das nächste Aber stellte sich schnell ein: wo um Himmels Willen findet sich die Option, ein Panoramabild über zwei Seiten einzubinden ?
Nach 15 Minuten Sucherei, habe ich mich dazu entschieden, eine Mail an den Support zu schreiben. Dieser hat innerhalb eines Tages geantwortet, und mir die zwei Klicks, die man machen muss, detailliert beschrieben. Danke dafür, aber die Funktion ist echt versteckt.

Was mir bei der Whitewall Software im Vergleich zu Saal Digital sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass man alle lokal installierten Fonts auch in der Software zur Verfügung hat.
Die wenigen Schriften bei Saal Digital „laufen nicht so richtig“ wie der Drucker so schön sagt, und das Schriftbild ist somit etwas holprig.

Was mir hingegen gar nicht gefallen hat, war die Tatsache, dass man dem Fotobuch keine einzelnen Seiten hinzufügen kann. Man muss gleich von 24 seiten auf 40 Seiten upgraden.
Das war mir denn doch zuviel. Aber vielleicht tue ich der Whitewall Software ja auch Unrecht, und der Schalter hierfür ist versteckt … eine Mail an den Support schreibe ich nicht, da das Fotobuch nun mit einem Bild weniger schon bestellt ist.
Weniger gut bei Whitewall finde ich auch, dass man die Bilder nicht bis zu den Rändern gestalten kann, ohne dass diese bei der Produktion geschnitten werden. Das spricht für eine andere Produktionstechnik als bei Saal Digital.

In Summe finde ich die Arbeit mit der Whitewall Software als angenehmer, man wird nicht von zig Möglichkeiten im Bonbon Design erschlagen, sondern beschränkt sich auf das Wesentliche; mit den oben aufgeführten Mankos kann ich leben.

Mein Fazit an dieser Stelle: kein klarer Sieg für das Whitewall Fotobuch, aber ein leichter Vorsprung.

Auf den Augenblick, das Whitewall Fotobuch in den Händen zu halten, freue ich mich jetzt schon; vor allem da  nach der Bestätigung der Bestellung, ein Produktionszeitraum von 8 Tagen angezeigt wurde.
Hm … 8 Tage, im Vergleich zu 2 Tagen Lieferzeit bei Saal Digital echt ne Menge Holz; da muss die Qualität ja echt super sein, oder Whitewall hat einfach im Moment viel zu tun.

Ich werde an dieser Stelle weiter berichten.