Reguläres Kühlschrankpanorama mit der Nikon D800

Nach meinem Artikel über das Kühlschrankpanorama mit einem alternativen Nodalpunktadapter in der  letzten Woche, habe ich das Bild mit regulärem Equipment heute wiederholt.

Dabei stand die Nikon D800, montiert auf einem KISS Nodalpunktadapter und einem Rotator von pt4pano, auf einem Manfrotto MTT2-P02 Ministativ.

Vom Handling her ist die reguläre Methode von heute wesentlich geeigneter, da

  • schneller in der Umsetzung
  • wesentlich genauer
  • mit weniger Nacharbeit (PTGui, Photoshop) verbunden

OK, man muss ein zusätzliches Nadirbild erstellen, um hinterher das Minitstativ herausretuschieren zu können.
(Durch die sich nach unten verjüngende Form des „Schalennodalpunktadapters“ entfiel das Bodenbild ja in der letzten Woche.)

Um das Bodenbild  hinterher einbauen zu können, muss man „etwas“ auf den Boden drappieren, um in PTGui übereinstimmende Punkte zum Stitchen zu finden; der Boden ist ja durchgehend Weiß und ich bin kein Fan von übermässigem Gebrauch des Stempelwerkzeuges in Photoshop.

As usual habe ich meine gelben Postits genommen. Eine schlechte Wahl, wie sich hinterher herausstellte.
Die Klebeflächen verlieren schon nach kurzer Zeit im kalten Kühlschrank ihre Haftfähigkeit, und beginnen sich zudem auch noch zu wölben.
Weiterhin reflektieren gelbe Postits in einem weißen Kühlschrank … gelb, eine schlechte Idee also.

Madirbild Kühlschrankpanorama Nodalpunktadapter KISS Manfrotto Nikon D800

Mein Fazit:
die Arbeit mit Alternativen abseits des Einsatzes von technisch hochwertigem Equipment macht Spaß, regt zum Querdenken und zu neuen Denkmustern an.
Damit einher kommt jedoch ein zeitlich deutlich erhöhter Aufwand, und auch eine ein wenig mindere Qualität.

Ausprobieren sollte man die Idee von Ralf Ackermann allemal dringend ! :-)

Hier das experimentelle Kühlschrankpanorama als „flaches Bild“:

Kuehlschrankpanorama KISS Nikon D800 Manfrotto

Hier das experimentelle, interaktive Kühlschrankpanorama:

Kühlschrankpanorama