Meine neue Freundin…

… lauscht auf den Namen Fuji X-100

Seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einer kleinen Kamera, die zur Not in die Jackentasche passt, und einen Sucher besitzt.
Man mag mich altmodisch schimpfen, aber ich mag diese Kameras ohne Sucher nicht, die man 50 cm vor den Körper hält, im Sommer mit einer Hand versucht den Bildschirm abzudecken um darauf etwas erkennen zu können, und mit der anderen Hand versucht die Kamera ruhig zu halten.
Daher habe ich schon seit Monaten nach der X-100 geschielt, aber mir war (und ist) der Neupreis dafür einfach zu hoch.

Vor einigen Tagen erreichte mich die Email eines befreundeten Fotografen, Robert Mertens, der seine X-100 zum Verkauf anbot. Der Preis war ok, so habe ich nicht lange gefackelt und einfach zugeschlagen.
Im Preis inbegriffen war die originale Sonnenblende als auch der Adapterring dazu.
Damit lässt sich das, in meinen Augen einzige Manko der X-100 auschalten: der fehlende Schutz der Linse.
Also habe ich bei Amazon noch einen 49mm B+W MRC Nano Filter, und eine Fuji Ledertasche bestellt. Als Speicherkarte habe ich eine 16 GB SanDisk Extreme mit 45 MB/s eingesetzt.

Ich möchte hier auch nicht die technischen Details der Kamera ausbreiten, testen oder vergleichen, Informationen dazu spuckt Google zuhauf aus.
Nur soviel: die Kombination des 12 Megapixel APS-C Sensors  mit dem fest verbauten 23mm Fujinon Objektives mit Blende 2 ist einfach genial. Das einzige gewöhnungsbedürftige an der Fuji X-100 ist der eletronische Sucher.
Aber im Vergleich zu den Vorteilen der Kamera ist das wirklich verschmerzbar.

Somit habe ich nun eine neue, ständige Begleiterin, die es mir ermöglicht ziemlich unauffällig Alltägliches und Besonderes damit festzuhalten.