Monochromer Waldspaziergang

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Seit längerem habe ich mir endlich wieder die Zeit genommen, abseits meines Projektes gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, in der Natur fotografieren zu gehen. Mich einfach mal wieder im Wald treiben und die Seele baumeln zu lassen. Was für eine Wohltat. So akribisch und gerne ich mein Projekt vorantreibe, ab und an tut Abstand – ein Kontextwechsel – einfach wirklich gut.

Der nahe Buchenwald liegt um diese Jahreszeit noch im Winterschlaf und so dominieren dort Brauntöne, durchbrochen von ein wenig fahlem Tannengrün. Nicht sonderlich fotogen also. Daher habe ich mich für monochrome Schwarz-Weiß Motive entschieden: zum einen „dynamische Bewegung“ zum anderen „statische Kontraste“.

An Ausrüstung kam meine Fuji X-T2 mit aufgesetztem Volna 9 Makro-Objektiv zum Einsatz.
Um die „dynamischen“ Bilder zu realisieren habe ich eine Belichtungszeit von 1/30 Sekunde bei ISO 200 und Blendenöffnungen von 11 bis 16 verwendet. Bei den „statischen“ Bildern lag der Fokus auf einer Blendenöffnung von 8 und einer Belichtungszeit von 1/125.

Für die Nachbearbeitung in Lightroom habe ich beherzt im Bereich der Erweiterung des Kontrastumfanges gearbeitet. Einige Details wurden danach in Photoshop mit Hilfe der „Dodge & Burn“ Technik weiter herausgearbeitet.

Schwarz Weiß – dynamische Bewegung


Schwarz Weiß – statische Kontraste

3 Kommentare
  1. Henrik sagte:

    Nettes Experiment, aber die Ausarbeitung sieht mir zu sehr nach 20er Jahre Expressionismus mit einem bissel Nosferatu druntergemischt aus … ist aber mal was Anneres!

    Antworten
    • Martin Wolfert sagte:

      Hallo Henrik,
      danke für dein Feedback. Da ich ein Fan von beidem – 20-er Jahre Exopressionismus und Nosferatu – bin, nehme ich das Feedback mal als Kompliment einfach an.
      :-)

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