Cidre direkt vom Erzeuger, Granville und Christian Dior

Nachdem der Sonntag eher verregnet war, lud der Montagmorgen mit recht  freundlichem Wetter zu Unternehmungen ein.
Als Ziel in der Nähe fanden wir einen  traditionellen normannischer Bauernhof in Saint-Jean-des-Champs, der Cidre- und auch Calvados Produkte im Direktverkauf, als auch Führungen durch die Produktionskette anbot.

Da Granville als Verkehrsknotenpunkt auf dem Weg nach Saint-Jean-des-Champs lag, sich die Beschreibung im Reiseführer nicht schlecht gelesen hatte, war uns die Stadt eine Besichtigung wert. Vor allem da dort die ehemalige Villa von Christian Dior -jetzt ein Museum „Musée Christian Dior“ – in einem sehr schönen Park gelegen, zu besichtigen war.

Die Besonderheit von Granville liegt, neben der Beschaulichkeit der Stadt und des Hafens, in der weit ins Meer ragenden, strategisch günstig liegenden Felsnase. So gibt es dort neben mittelalterlichen Verteidigungsanlagen auch Teile des Atlantikwalls zu besichtigen.

Nach einer ausgiebigen Besichtigung der „Haute Ville“ und einer kleinen Wanderung um die Felsnase herum, lud die Innenstadt mit ihren engen Gässchen zu Galettes und Crêpes ein. Rasch war eine nette Crêperie gefunden, und der leere Bauch mit leckeren Galettes gefüllt.

Frisch gestärkt ging es nun in Richtung Musée Christian Dior. Die klassische Villa liegt inmitten eines sehr schön angelegten Parks (Eintritt frei), der zur Meerseite hin sehr schöne Ausblicke bietet.

Inzwischen hatte es leicht angefangen zu regnen, so dass der Aufenthalt im Park kürzer als geplant war, und wir uns auf den Weg zur Hermitiere machten.
Zufällig fand sich auf dem Weg dorthin eine SuperU Tankstelle, mit dem unglaublich günstigen Preis von € 1,289 pro Liter Diesel, so dass nun auch das Auto einen vollen Bauch hatte 8-)

In der Hermitiere wechselte eine Flasche „Pommeau de Normandie“ (1/3 Calvados, 2/3 Cidre, das Ganze 3 Jahre im Faß gelagert), eine Flasche Apfelsaft, als auch eine Kiste trockenen Cidres den Besitzer.

Fototeschnisch haben sich gestern Männlein und Weiblein versucht, und möchten (natürlich nach Geschlechtern getrennt) hier ihre eigenen visuellen Eindrücke hier vorstellen.
Frau fotografierte in Farbe, der Herr in Schwarz-Weiß.

Let’s go … Ladies first:

Danach der Herr: