Panoramaprojekt virtuelles Artrium

Hurra ! Das Panoramaprojekt „Virtuelles Artrium“ in Zusammenarbeit mit der Schauspielschule Artrium aus Hamburg ist finalisiert und auch schon auf den Internetseiten des Artriums zu finden.

Zu sehen sind nicht „nur“ Panoramabilder, oder „nur“ eine virtuelle Tour. Vielmehr ist das Projekt der Versuch, die Panoramafotografie als eine künstlerische Interpretationsbasis für People-Fotografie zu sehen. So steht nicht die Darstellung des Raumes im Mittelpunkt, sondern der Ausdruck der Menschen und die daraus resultierende Atmosphäre im Bild.

Neben der üblichen Panorama- und Retusche-Technik habe ich verstärkt mit klassischen Portrait-Retuschetechniken wie Frequenztrennung und Dodge&Burn gearbeitet, um den Bildern ihren speziellen Look zu geben. Daher sollte an dieser Stelle das Werkzeug erwähnt werden, mit dem ich gearbietet habe:  Beauty Retouch CC von Calvin Hollywood.

Das Panorama-Projekt mit der Artrium-Schauspielschule hat mir wirklich sehr viel Spaß bereitet. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Lukas Scheja hat meinen fotografischen und künstlerischen Horizont erweitert, und meinen schon hohen Anspruch an die Qualität meiner Arbeit nochmals auf eine neue Stufe gehoben. Danke nochmals dafür an dieser Stelle.

Wirklich sehr faszinierend war auch die Erfahrung, in und mit einer angesehenen privaten Schauspielschule zusammenarbeiten zu können. Quasi einmal „hinter die Kulissen“ blicken, mit jungen, sehr engagierten, angehenden Schauspielern zusammen arbeiten und ein echt cooles Projekt umsetzen zu dürfen.

Panoramaprojekt virtuelles Artrium – Die Panoramatour

Natürlich soll das Panoramaprojekt „Virtuelles Artrium“ auch hier auf meinem Blog visuell vorgestellt werden.
Daher an dieser Stelle die Möglichkeit für dich, das Artrium mit einem Klick auf das Bild virtuell zu entdecken:

panoramatour-artrium

An dieser Stelle habe ich das aktuellste „Pre-Release“ des Krpano-Players benutzt. Weil … na, sieh selbst mit einem Blick auf das Augensymbol in der Panoramanavigation.
Achtung: wirkt erst mit einem Google Card-Board, oder einer Zeiss VR ONE ;-)

Panoramaprojekt virtuelles Artrium – Zahlen und Fakten

  • Drei volle Tage Fotoshooting im Artrium Hamburg
  • Mehr als einhundert Stunden Photoshop- und Panoramaretusche
  • Fünf individuell gestaltete Szenen mit individuellen Lichtsetups
  • Professionelle und engagierte angehende Schauspieler
  • Mehrfach wechselndes Styling und Make-Up
  • 25 Gigabyte an Rohdaten
  • 165 Gigabyte an TIF- und JPEG Dateien
  • native Panoramagröße 10.500 x 5.750 Pixel mit bis zu 15 Ebenen pro Bild in Photoshop

Ebenso einige Informationen zur eingesetzten Fototechnik und Software:

  • Nikon D800
  • Nikon 10.5 mm F/2.8 Fischauge
  • KISS Nodalpunktadapter von PT4Pano
  • Adobe Photoshop & Adobe Lightroom
  • Wacom Bamboo Grafiktablett
  • PTGui Pro
  • Krpano Panoramaplayer

Panoramaprojekt virtuelles Artrium – Die einzelnen Sets


Panoramaprojekt virtuelles Artrium – Aus dem Nähkästchen

Eine ganz neue Erfahrung für mich war das Fotografieren mit Dauerlicht. In jeder Szene waren kleine und große „Arri’s“ Teil des Set-Aufbaus. Teile der Sets waren somit sehr hell, andere wiederum sehr dunkel. Die Herausforderung lag also darin ausgefressene Lichter und abgesoffene Tiefen ohne den Einsatz von HDR-Technik zu vermeiden. Hilfreich dabei war ganz klar die Verwendung meiner Nikon D800, die immerhin vierzehn Blendendstufen problemlos abbilden kann.
Das einzigste Bild das einer HRD-Belichtungsreihe zugrunde liegt, ist die Szene „At the stairs“.

Die größte Herausforderung war jedoch eindeutig das Tanzsaal-Motiv!
Die Set-Planung sah vor, dass sich die Schauspieler als Gruppe, immer mit der Kamera in das neue Panoramasegment mitbewegen sollten. Dabei sollte in jedem Segment eine andere Gruppen-Pose eingenommen werden. Um genügend „Fleisch“ für das Stitchen der Einzelbilder zu einem harmonischen Panorama zu bekommen, wurde das Set mehrfach fotografiert. Schlussendlich lagen weit über sechzig  Einzelbilder von Schauspielergruppen mit Stöcken, verteilt auf acht Bildsegmente zugrunde, die sortiert, zugeordnet und gestitcht werden wollten. Mehrfachabbildungen waren, zum Glück, explizit erwünscht.

In Summe kann ich mit Fug und Recht behaupten: das Panorama-Projekt mit der Schauspielschule Artrium Hamburg war einfach unfassbar genial. Die Erlebnisse, Learnings und vor allem die Resultate stellen für mich einen neuen Meilenstein für den Anspruch an mich und alle zukünftigen Projekte dar.

Panoramaprojekt virtuelles Artrium – Making of

Während dem Panoramashooting sind auch  „Making-of“ Bilder von Matthias Qual entstanden. Danke Matthias.
Eine (willkürliche) Auswahl findet ihr hier:


Alle Bilder dieser Galerie: © 2016 by Matthias Quax

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