Phototravellers Blogparade – die schönsten Urlaubsziele 2016

Florian von phototravellers.de hat mich gefragt, ob ich nicht bei seiner Blogparade „Die schönsten Urlaubsziele 2016“ mitmachen möchte.

Ja, ich möchte :)

Spontan, just in diesem Moment, in dem ich diesen Satz schreibe, muss ich an das Sprichwort „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ denken.
Was macht die „Schönheit eines Urlaubszieles“ aus Sicht des „Betrachters“ denn aus ?
Sieht man die Schönheit eines Urlaubszieles, seiner Urlaubsbilder,  wie Franz Kafka in seinen „Betrachtungen“, als voyeuristisch, als „Kunst“, als totfotografierten Schnappschuss?
Oder ist die Schönheit eines Urlaubszieles, und deren Ablichtung in Fotografien, eine Betrachtung aus Sicht der darstellenden Kunst; zu der die Fotografie doch gehört ?

Gedanklich ein wenig zu Verweilen und darüber nachzudenken wäre sicherlich lohnenswert.
Aber ich schweife vom Thema ab, daher: Back to topic.

phototraveller-blogparade-header

Unsere persönlich schönsten Urlaubsziele 2016

Hm, das ist eigentlich schnell erzählt: Wir, das sind meine Frau und ich, sind totale Fans der nordfranzösischen Küste. Wenn ich mir die Küstenlinie von Carnac bis hinauf nach Dieppe durch den Kopf gehen lasse, so gibt es keine Region, die wir noch nicht bereist haben.

Dieses Jahr, daher passt die Blogparade von Florian so gut, gehen wir zum ersten Mal seit fünfzehn Jahren an den selben Urlaubsort, in das selbe Ferienhaus wie im letzten Jahr:  Pleubian, im Weiler Créac’h Maout, Rue des Martyrs. Nach den vielen Jahren an den Küsten von Bretagne und Normandie, ist „dort“ so etwas wie unser idealer Urlaubsort, daher auch klar unser schönstes Urlaubsziel 2016.

Die kleine Bildergalerie soll euch einen kleinen Eindruck davon vermitteln, viel Spaß dabei.

Was ist so toll an Pleubian – Weiler Créac’h Maut – Rue des Martyrs ?

Einfach alles :)
Pleubian, besser gesagt der zur Gemeinde gehörende Teil L’armor liegt ruhig, aber dennoch recht zentral. Der Fußweg vom Ferienhaus zum Strand und auch zum Küstenweg ist ist mit ungefähr dreihundert Metern überschaubar kurz.
In einer Viertelstunde ist man bis zum Beginn des  Sillon de Talbert gelaufen Der Sillon de Talbert ist eine gut drei Kilometer lange, weit ins Meer hinaus ragende Landzunge, die unter Naturschutz steht.

Hält man sich vor dem Erreichen des Sillon de Talbert ein wenig nach rechts, trifft man auf einen Küstenweg, von dem aus man nach ungefähr einer halben Stunde Fußmarsch einen hübschen Ausblick auf die Île de Bréhat bekommt.
In der anderen Richtung führt der Küstenweg viele Kilometer direkt am Meer und der Felsenküste entlang. Ab und zu führt der Weg nach unten ans Meer und man kann bei Ebbe die Einsamkeit am Sandstrand genießen.
Wir haben letztes Jahr am Felgenstrand einen flachen schwarzen Felsen entdeckt, der sich bei Ebbe und Sonnenschein aufheizt. Eine sehr nette Möglichkeit für eine „Hot Stone Massage“ :-)

Wer der Natur und der Stille entfliehen möchte, findet in Saint-Brieuc oder Morlaix Zerstreuung und ein wenig touristischen Troubel.

Das war es an Urlaub in diesem Jahr ?

Nicht ganz :)

Ende September werden wir für eine Woche ins Loiretal fahren. Bei Marcel und Katharina Hirt, in ihrer La Closerie Saint Martin, genauer im neu renovierten Studio Cormery, möchten wir eine Woche bei gutem Essen und gutem Wein einfach nur ausspannen.  Die Closerie liegt gegenüber von Chinon, so dass neben kulinarischen Genüssen auch die Kultur und Geschichte nicht zu kurz kommen wird.

Geschichte, davon hat Chinon reichlich erlebt: Johanna von Orleans traf dort auf Karl VII, der Großmeister des Templerordens, Jaques de Molay, war dort eingekerkert, die Plantagenets und auch Richard Löwenherz wohnten in der Burg Chinon.

Ich werde davon, zu gegebener Zeit, ausführlich in Wort und Bild berichten.

[shariff]

3 Kommentare

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  1. […] warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so Nahe liegt. Martin bleibt der nordfranzösischen Küste treu. “Wenn ich mir die Küstenlinie von Carnac bis […]

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