Produkttest – Pocketpano ein ultrakompakter Nodalpunktadapter

Ein Panoramakopf speziell für deine Kompaktkamera

PocketPano Header

Der Adapter und die Kamera wurde mir freundlicherweise von pocketPANO für diesen Test zur Verfügung gestellt.

 

Vor einiger Zeit erreichte mich die sehr nette Anfrage von Lutz Müller, ob ich Lust hätte, den neuen pocketPANO Nodalpunktadapter für Kompaktkameras zu testen. Der ultrakompakte Nodalpunktadapter von pocketPANO passt sehr gut zu meinem Schwerpunkt „Panoramafotografie“, so habe ich Lutz zugesagt.

Mit diesem Produkttest möchte ich dir den pocketPANO für die Canon G7X Mark 2 vorstellen.
Zusätzlich zu dem Produkttest findest du am Ende dieses Artikels noch ein sehr interessantes Interview mit Lutz Müller über den pocketPANO.

PocketPano – der Nodalpunkadapter für ambitionierte Fotografen

pocketPANO ist ein junges, innovatives Unternehmen aus Illmenau, das ist in der Nähe von Erfurt in Thüringen. pocketPANO möchte die „Panoramatechnik an die Bedürfnisse ambitionierter Nutzer von Kompaktkameras anpassen(Quelle: pocketPANO).
Der Inhaber von pocketPANO, Lutz Müller, ist selbst Fotograf und bringt als Diplom Ingenieur Maschinenbau auch ein fundiertes Wissen für die professionelle Fertigung eines Nodalpunktadapters mit.

Der Aufbau und die Informationen auf der pocketPANO Webseite sind sehr vielversprechend und lassen auf ein qualitativ hochwertiges Produkt schließen. Mein Produkttest wird versuchen genau das herauszufinden.

Zuerst einige Details zum pocketPANO Nodalpunktadapter:

  • individuell passend für dein Kameramodell
    • aktuell für Canon G7X II, Nikon Coolpix A, Sony RX-100 I / II / III / IV / V
  • integrierte Rotationsbasis mit Klick-Rastung
  • vertikale Mehrfach-Rastpositionen
  • ultrakompakter Aufbau
  • konsequenter Leichtbau aus HPL (Hochdrucklaminat)
  • geringes Gewicht – 188 Gramm für die Canon G7x Variante
  • ARCA-SWISS Klemmprofil mit 1/4″ Schraubgewinde
  • integrierte Libelle zur exakten Ausrichtung des Nodalpunktadapters
  • ohne Werkzeug montierbar
  • made in Germany

PocketPano – Unboxing und erste Eindrücke

Das Unboxing des Paketes war eine echte Freude. Der pocketPANO kommt in einer schlichten weißen Kartonage daher. Die einzelnen Teile sind innovativ und sehr sicher mit Schaumstoff verpackt. Die Verpackung macht somit einen sehr guten Eindruck, die Liebe zum Detail ist unverkennbar. Sehr positiv!
Heutzutage eher ungewöhnlich ist die Beigabe einer gedruckten Gebrauchsanweisung. Viele Hersteller verweisen heutzutage lieber auf ihre Webseite. Man mag dazu stehen wie man möchte, ich bin da eher „oldschool“ unterwegs und habe gerne Papier in der Hand.

Die Befreiung der pocketPANO-Einzelteile aus dem blauen Schaumstoff mündet in ein großartiges haptisches Erlebnis: Das verwendete Hochdrucklaminat (HPL) fühlt sich eher nach Metall als nach Kunststoff an, ist dabei wunderbar leicht, und hinterlässt einen robusten Eindruck.

Hier findest du einige Bilder des Unboxings:

Der pocketPANO besteht aus zwei Teilen, die mit nur einer Rändelschraube verdrehsicher in einer eingefrästen Nut fixiert werden. So ist der pocketPANO in wenigen Sekunden gebrauchsfertig zusammengebaut.Durch das handelsübliche ARCA-SWISS Profil ist der pocketPANO Nodalpunktadapter einfach auf viele Stativköpfe montierbar.

PocketPano in der Praxis – Shooting eines sphärischen Panoramas

Hier zeige ich dir, ob der Nodalpuntadapter in der Praxis das hält was pocketPANO verspricht: Auf einfache Art und Weise hochwertige Panoramaaufnahmen mit einer Kompaktkamera zu erstellen.

Nach einer kurzen Bekanntmachung mit der Canon G7X Mark 2, stand einem praktischen Test des pocketPANO nichts mehr im Wege.

Als Motiv habe ich den Rosengarten in Ettlingen ausgewählt. Dort stehen filigrane Holzpavillons, die einen sehr genau eingestellten Nodalpunkt verlangen, um keine Stitchingfehler beim Bauen des Panoramas zu bekommen.
Da der pocketPANO speziell für die Canon G7X Mark 2 ausgelegt ist, war meine Erwartungshaltung an die Genauigkeit des Nodalpunktes sehr hoch. Der pocketPANO musste sich in Punkto Genauigkeit mit meinen bewährten KISS und SLANT Nodalpunktadaptern von pt4pano vergleichen lassen.

Durch den eingebauten Rotator musst du nicht darüber nachdenken, wieviele Bilder du für ein komplettes 360° Panorama benötigst: Die Rastung des pocketPANO für die G7X ist schon fest auf 36 Grad voreingestellt.
Für eine komplette 360° Rundumaufnahme benötigst du somit Zehn Bilder. Für ein sphärisches Panorama musst du drei Reihen und ein Zenith-Bild fotografieren: Also Einunddreißig Bilder.
Auf ein Nadir-Bild habe ich an dieser Stelle verzichtet..

Im Vergleich zu meiner Nikon D800 und meiner Fuji X-T1 sieht der pocketPANO mit montierter Canon G7X auf dem Dreibein wirklich winzig aus. Der praktische Test wird jedoch zeigen, dass der pocketPANO kein Spielzeug ist.

Nach der Aufnahme der Einunddreißig Bilder im RAW-Format folgt der übliche Workflow:

  • Importieren der RAW-Bilder in Lightroom
  • Nachziehen von Lichter, Tiefen, Weiß und Schwarz : „Lightroom D“
  • moderates Nachschärfen der Kanten
  • entfernen von chromatischen Aberrationen
  • Export der Einzelbilder als 16-Bit TIF
  • Import der 16-Bit TIF Bilder in PTGui PRO
  • Stitchen der Einzelbilder zu einem sphärischen Panorama
  • Export des Panoramas als 16-Bit TIF
  • Nadir-Retusche
  • Bereitstellung des Panoramas als JPG


Der Umgang mit dem pocketPANO ist auch bei mehrreihigen Panoramen prinzipiell ein Kinderspiel. Einzig der Rastbolzen für das vertikale Schwenken des pocketPANO ist meiner Meinung nach noch nicht optimal gelöst: Die Kamera muss festgehalten und der Rastbolzen satt angefasst werden, um den pocketPANO vertikal schwenken zu können.

PocketPano in der Praxis – Stitching in PTGui PRO

Eine kurze Anmerkung vorweg, die nichts mit dem pocketPANO zu tun hat: PTGui PRO konnte nicht alle EXIF-Daten aus den 16-Bit TIF Bildern lesen: Die Brennweite von 8.8 mm wurde zwar korrekt erkannt, der Verlängerungsfaktor der G7X von 2.7 musste jedoch manuell angegeben werden.

Danach waren die Einunddreißig Bilder schnell in PTGui PRO importiert. Das erste Ausrichten der Bilder zeigte eine maximale Kontrollpunkt-Abweichung von 62,3 Pixeln und eine mittlere Abweichung von 2,9 Pixeln. Das ist nicht optimal, aber auch kein Beinbruch: Die „schlechten“ Kontrollpunkte habe ich gelöscht, um danach mit einer weiteren Optimierung ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Durch die Aufnahme der Einunddreißig Einzelbilder hat das sphärische Panorama eine originäre Größe von gut 23.000 x 11.000 Pixeln: Mehr als genug für einen großformatigen Ausdruck.

Wie du den Detailbildern entnehmen kannst sind keine Stitchingfehler an kritischen Stellen zu finden, so dass am Ende des Postprozeßes ein perfektes sphärisches Panorama stehen wird.


Verglichen mit dem KISS und SLANT von pt4pano ist die Abweichung der Kontrollpunkte beim pocketPANO in Summe ein wenig größer, so dass sich der pocketPANO bei einem direkten Vergleich mit dem zweiten Platz begnügen muss.
Das ist jedoch wirklich auf hohem Niveau verglichen: Der Unterschied ist messbar, für die praktische Arbeit mit dem pocketPANO jedoch in keinster Weise relevant.

21.03.2017: Wichtige Ergänzung zu der Genauigkeit des pocketPANO

Lutz Müller und mir war die doch sehr große Abweichung von über 62 Pixeln nach dem ersten Stichen mit PTGui Pro aufgefallen. Wie oben bereits anusgeführt ist diese Abweichung keineswegs kritisch, zudem sehr leicht zu beheben.

Nach einem recht intensiven Austausch von E-Mails und Testbildern konnten wir uns keinen Reim darauf machen, zudem Lutz diese Abweichung auf seinem System nicht nachvollziehen konnte.
So kamen wir auf die Idee unsere Rechner-Systeme zu vergleichen:

  • Lutz arbeitet mit PTGui 9.1.6 auf einem Windows-System
  • Ich arbeite mit PTGui 10.0.16 auf einem iMac

Heute habe ich nun meinen eingestaubten Windows 10 PC mal wieder angeschaltet und aus meinen Backups PTGui 9.1.6 darauf installiert um „Waffengleichheit“ mit Lutz herzustellen.
Das Ergebnis …  „Tadaaaa … Trommelwirbel“ : PTGui 9.1.6 unter Windows stitcht die mit dem pocketPANO aufgenommenen Bilder schon beim ersten Durchlauf ohne weitere Optimierungen mit maximal 6,7 Pixeln Abweichung.

PTGui 9.1.6 - Optimizer auf Windows Systemen

Für alle Windows Fans: das kann nicht am MAC liegen. Das muss an der Software PTGui liegen.
Ich denke Lutz und ich werden sich mit unseren Erkenntnissen wohl an PTGui wenden.

Zum Schluß meiner Ergänzung: Der direkte Vergleich zwischen dem Gespann „pocketPANO und Canon G7X II“ und dem „KISS / SLANT System mit Nikon D800 / Fuji X-T1 mit Fischaugenobjektiven“ mag hart an der Grenze des Unfairen sein, es wurden jedoch keine Äpfel mit Birnen verglichen. Höchstens kleine Äpfel mit großen Äpfeln.
Ja, auch das gewählte Motiv war schon ziemlich anspruchsvoll. Ein gutes Produkt muss aber auch Herausforderungen meistern können.

Der pocketPano hat sich hervorragend geschlagen. Der Winzling muss sich keinesfalls hinter der Leistungsfähigkeit von teureren und größeren Kamera-Nodalpunkt Kombinationen verstecken.

PocketPano – meine Conclusio

Der pocketPANO Nodalpunktadapter ist ein feines Stück deutscher Ingenieurskunst. Damit bietet sich ambitionierten Fotografen, die eine (Edel) Kompaktkamera besitzen, eine professionelle Basis für tolle 360° Panoramabilder.
Mit nur 188 Gramm Gewicht und seiner geringen Größe, passt der pocketPANO wirklich in jede Fototasche. Durch das einfache Zusammenfügen der beiden Einzelteile mit nur einer Schraube und dem eingebauten Rotator ist die Handhabung des pocketPANO kinderleicht. Einfach die Kompaktkamera auf dem pocketPANO befestigen, mit der eingebauten Libelle ausrichten, und schon kannst du eindrucksvolle Panoramen fotografieren.

Um ein spärisches Panorama (Kugelpanorama) zu fotografieren sind mindestens Einundreißig Bilder notwendig. Das ist eine ganze Menge, aber der pocketPANO ist so einfach zu handhaben, dass du die Bilder rasch fotografiert hast.

Der pocketPANO erhält von mir eine klare Kaufempfehlung. Der aktuelle Preis von € 79,90 für einen professionellen Nodalpunktadapter ist meiner Meinung nach sehr moderat. Lediglich beim Handling muss ich dem pocketPANO einen halben Punkt abziehen, da ich die Lösung mit dem Rastbolzen für die vertikale Verstellung nicht ganz optimal finde.

Gesponsorter Artikel –  Der pocketPANO Nodalpunktadapter und die Canon G7X Mark2 wurde mir von pocketPANO für diesen Produkttest zur Verfügung gestellt.

PocketPano – Ein Interview mit Lutz Müller

Martin: Lutz, wie bist du auf die Idee gekommen, dass es einen Markt für pocketPANO geben könnte? Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber Menschen die eine Kompaktkamera besitzen oder kaufen, möchten eher kein Stativ mit sich herumtragen.

Lutz:  Ich denke, das kann man so pauschal garnicht sagen. Natürlich gibt es viele Nutzer von Kompaktkameras, die einfach nur Fotos machen möchten und sonst keine weitergehendes Interesse an der Fotografie haben. Die kaufen sich aber auch eher selten eine Kompaktkamera, die soviel kostet wie manch eine Spiegelreflexkamera.

Es gibt aber auch viele Fotografen, die sehr großen Wert auf leichtes Equipment legen und trotzdem hohe Ansprüche an die Technik haben. Und seit ein paar Jahren gibt es mit den Edelkompakten à la RX100 auch die passenenden Kameras im Hosentaschenformat, die diesen Ansprüchen genügen.

Genau hier setzen die pocketPANO Nodalpunktadapter an: Wer sich eine solche Kamera kauft, legt ja eben besonderen Wert auf kleine Abmessungen und geringes Gewicht. Und alle bisher auf dem Markt verfügbaren Nodalpunktadapter sind für diese Kameras eigentlich gnadenlos überdimensioniert (und/oder schlicht zu teuer). Daher habe ich mir zum Ziel gesetzt, einen genau für diese kleinen, kompakten Kameras passenden Nodalpunktadapter zu entwickeln.

Die ursprüngliche Idee kam auch genau daher: Ich hatte einfach keine Lust mehr, meinen bisherigen (für meine große Vollformatspiegelreflexkamera ausgelegten) Nodalpunktadapter mitzuschleppen, wenn ich mit der kleinen RX100 unterwegs war. Mit dem pocketPANO und einem kleinen Reisestativ bleibe ich dagegen regelmäßig unter 1200g, inkl. Kamera! Das ist auch besonders für Reisefotografen interessant, wo es ja auf jedes Gramm ankommt. Und beim sonntäglichen Spaziergang sinkt die Hürde, auch mal ein hübsches Panorama zu machen ;-)

Martin: Möchtest du ein wenig über das verwendete Material „Hochdrucklaminat“ berichten?

Lutz: Gern! Die Materialwahl war ja eine der schwierigsten Fragestellungen bei der Entwicklung des pocketPANO. Passend zur Größe sollte auch das Gewicht klein bleiben. Klassischerweise wird ja Aluminium für solche Anwendungen verwendet, was für die Konstruktion des pocketPANO aber aus Gewichtsgründen ausschied. Auch die bei Alu nötige Oberflächenbehandlung hätte sich negativ auf die Fertigungskosten ausgewirkt. Ich habe daher mit verschiedenen Konstruktionskunststoffen (POM, PA u.A.) experimentiert, jedoch ist deren E-Modul einfach zu gering um die geforderte Steifigkeit gewährleisten. Es gab sogar einen Prototypen aus Kohlefaserlaminat, jedoch lässt sich das nicht serientauglich fertigen und der Preis für diesen Adapter wäre auch sehr uninteressant gewesen.

Über Umwege bin ich dann zum HPL gekommen; ein Material, das mir bereits aus anderen Bereichen (z.B. Fassadenbau) bekannt war. Dieses Hochdrucklaminat (viele Schichten Kraftpapier, die mit Melamin- und Phenolharz getränkt sind und unter hohem Druck und hoher Temperatur verpresst werden) erfüllte alle meine Anforderungen: es ist sehr biegesteif (4-6x größerer E-Modul als die Konstruktionskunststoffe), äußerst unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen (daher auch der Einsatz im Außenbereich als Fassadenplatten), hat eine sehr kratzfeste und ansehnliche Oberfläche, lässt sich wirtschaftlich verarbeiten und wiegt nur die Hälfe von Aluminium. Einfach ein moderner und für meine Anforderungen idealer Werkstoff!

Martin: Ist geplant eine anderes, zusätzliches Klemmprofil als ARCA-SWISS anzubieten?

Lutz: Momentan nicht. Das Arca-Swiss-Klemmprofil ist seit etlichen Jahren das wichtigste Klemmprofil im Fotobereich und lässt sich gut in die untere Basis integrieren. Wer ein anderes Klemmprofil nutzen möchte, kann ja eine beliebige Schnellwechselplatte mittels des integrierten 1/4″ UNC Gewindes montieren. Künftig wird es auch einen passenden Adapter geben, der die direkte Montage auf das große 3/8″ UNC Gewinde ermöglicht (z.B. direkt auf eine Stativplatte).

Martin: Ich finde den Rastbolzen für die vertikale Verstellung etwas unpraktisch. Ist geplant diesen Mechanismus einfacher handelbar zu machen?

Lutz: Das ist interessant: der Rastbolzen soll ja gerade die Handhabung im Gegensatz zu irgendwelchen Klammschrauben o.Ä. vereinfachen. Ich denke das ist auch ein Stück weit Geschmacksache.

Zusätzlich sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Rastbolzen nicht nur der vertikalen Sicherung dient, sondern damit auch Zwischenpositionen für eine feinere vertikale Kippung realisiert werden können. Er hat also eine Doppelfunktion, die nicht so einfach zu ersetzen ist.

Momentan stecke ich mitten in der Entwicklung eines variablen Nodalpunktadapters, der sich in der Geometrie und den Rastwinkeln verändern und damit an verschiedene Kameras anpassen lässt. Dort wird es keinen Rastbolzen geben, da sich die Rastwinkel sonst nicht einstellen ließen. Sollte sich dieses Konzept bewähren, werde ich über eine Adaption bei den kameraspezifischen Nodalpunktadaptern nachdenken.

Martin: Der integrierte Rotator ist ja sicherlich mit Kugeln die auf einer Basis einrasten / darüberlaufen realisiert. Wie sieht es denn mit der Abnutzung dieser Basis aus Hochdrucklaminat aus?

Lutz: Wie du richtig vermutest, wird die Rastung durch federbelastete Kugeln und entsprechende Vertiefungen im Gegenstück realisiert. Um die Flächenpressung zwischen den gehärteten Kugeln und dem vergleichsweise weichen HPL gering zu halten, laufen die Kugeln in sphärisch ausgeformten Rillen des gleichen Durchmessers, was zu einer Linien- statt Punktberührung führt. Weiterhin rasten die Kugeln in sphärischen Vertiefungen ein. Nur beim Übergang von Laufbahn zu Kugelpfanne kommt es nach den ersten Rastungen zu einer sehr leichten Verrundung. Sobald dieses „Einlaufen“ abgeschlossen ist (das passiert bereits bei der Montage und Justage des pocketPANO!), gibt es praktisch keinen weiteren Verschleiß. Nach einem Dauerversuch mit 10000 Umdrehungen war das Rastverhalten noch genauso wie bei einem neuen pocketPANO.

Martin: Vielen Dank Lutz, für das nette und interessante Interview.

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