Sommer in Berlin 1987 und 2015 – persönliche Erinnerungen und Impressionen

Von Wunscherfüllung, Erinnerungen und einem sehr, sehr netten Zusammentreffen

Mein letzter Besuch in Berlin liegt nun schon mehr als 25 Jahre zurück. Damals war Deutschland noch durch die Mauer geteilt und das Flanieren durch’s Brandenburger Tor nicht möglich. Seit diesen Tagen, im Sommer 1987, war einer meiner großen Wünsche, einmal durch das Brandenburger Tor zu laufen.
Auch zwei lebenswegweisende Ereignisse sind untrennbar mit Berlin verbunden, beide haben sie mein Leben grundlegend verändert.

Berlin 2015 Header

Das eine Ereigniss schenkte zwei Menschen in den folgenden Jahren das Leben.
Das Andere, meine sportliche Aktivität im vollen Berliner-Olympiastation gegen eine brasilianische Nationalmannschaft, ist seitdem für mich eine stete Quelle persönlicher Motivation.
Schön, wir reden nicht von Fußball, der Jubel und auch der Applaus der vielen, vielen tausend Menschen galt nicht nur meiner Mannschaft; egal, so eine Stimmung saugt man auf und vergisst sie nie.

Über die Gefühle hinaus, bietet Berlin natürlich auch großartige optische Impressionen.
Meinen persönlichen Blick auf den „Sommer in Berlin 2015“ möchte ich hier präsentieren.
Das Spektrum dieser Impressionen reicht von „leichter Kost“ – also touristischen Knipsbildern, über „Unscharfes“ bis hin zu Schwarz-Weiß-Bildern und -Serien, als auch einem Panoramabild. Für die beiden letzteren Themen habe ich mir im Vorfeld meines Berlin-Besuches schon Gedanken gemacht, hatte Bilder im Kopf.

Von touristischen Impressionen und Knipsbildern aus Berlin

Auch wenn ich beruflich in Berlin tätig war, habe ich die Zeit gefunden mir einen kleinen Teil von Berlin anzuschauen.
Wie man einigen Bildern entnehmen kann, wurde der Wunsch durch Brandenburger-Tor zu laufen erfüllt; auch wenn das Champions-League Finale leider noch seine Spuren hinterlassen hatte.

Bis auf das erste Bild habe ich auf eine chronologische Reihenfolge verzichtet.

Von einem denkwürdigen Treffen und unscharfen Bildern

Ein Höhepunkt, nein eigentlich war es mein persönlicher Höhepunkt, des Berlinbesuches war das Treffen mit Werner Pechmann.
Werner betreibt den Blog Alleaugenblicke. Werners sehr empfehlenswerten Blog lese ich schon lange und sehr regelmäßig. Seinem BlogPost vom vierten Juni habe ich entnommen: er war in Berlin.
Da ich weiß, dass Werner beruflich viel unterwegs ist, war die E-Mail mit der Frage fix geschrieben, ob er denn in der Woche vom achten Juni auch in Berlin wäre.
Meine Freude über seine positive Antwort war groß, so verabredeten wir uns in Berlin-Friedrichshain an einem sonnigen Mittwochabend.

Unsere Verabredung an diesem Abend war das erste persönliches Zusammentreffen. Gefühlt habe ich jedoch, einen guten Freund nach langen Jahren endlich wiedergesehen zu haben.
Leider war der Abend mit den vielen Gesprächen, dem Austausch vieler wertschätzender, tiefgehender Gedanken viel zu schnell vorbei.
Die Flasche Bier auf der Treppe der U-Bahn-Station „Frankfurter Tor“ habe ich ebenso genossen, wie den Anblick und die Erklärungen von Werner zum Prachtboulevard  – Frankfurter Strasse (ehem. Karl-Marx-Strasse), den Eindrücken aus Friedrichshain und natürlich auch das Erlebnis „der Meute“ an der East-Side-Gallery.

Danke Werner für Deine Gesellschaft an diesem Abend und Danke  für Dein „personal sightseeing“ . Ich hoffe unser nächstes Treffen liegt nicht so weit in der Zukunft.

Auf der Oberbaumbrücke habe ich „Unscharfes“ fotografiert, und mich bei der Nachbearbeitung mit Photoshop einfach teiben lassen.

Von einem Mahnmal und der Halle der Seelen

Der Besuch des Holocaust-Mahnmals war für mich gesetzt. Beeindruckend präsentieren sich die Stelen des Mahnmals zwischen dem Brandenburger-Tor und dem Potsdamer-Platz.
Glücklicherweise war ich recht früh am Tag dort, so dass sich recht wenig Touristen dort aufhielten.

Zufall oder Schicksal ?  Mitten im Stelenfeld saß ein einsamer Sperling, sah mich neugierig an, um just nach einen Foto – aus Armeslänge fotografiert – ins Grau der Stelen davon zu fliegen.
Unter dem Eindruck des Mahnmahls und der Erinnerung an die vielen Millionen ermordeter Juden musste ich  an die Geschichte über „Guf“ , die Halle der Seelen denken.
Für mich ein Gänsehaut-Augenblick.

Von Steuergeldern und Schwarz-Weiß-Serien

Direkt neben dem Reichstag, auf beiden Ufern der Spree, kann man das imposante Ergebnis ausgegebener Steuergelder sehen.
Sehr wohl finde das Paul-Löbe-Haus und auch das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus architektonisch sehr gelungen. Bilden sie doch mit dem Bundeskanzleramt zudem eine Linie auf der Berliner Landkarte.

Dort am Ufer der Spree habe ich versucht, die abstrahlende Stimmung der Architektur in Bilder auszudrücken.

Sommer 2015 in Berlin -mein Resümee

Berlin ist eine wirklich faszinierende Stadt.

Am meisten hat mich das Aussehen des Potsdamer-Platzes beeindruckt.Damals, also 1987, war da nur die Mauer und der Todesstreifen zu sehen.
Heuer tobt dort das pure Leben. Hinter den beiden Mauerfragmenten und drumherum findet man nur modernste Architektur, wie z.B. das Sony-Center.

Der Besuch war sehr inspirierend, als Fotograf und Interessierter der deutschen Geschichte.

Fazit: Berlin, ick liebe Dir.

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