Von der Neuentdeckung einer alten Liebe …

… und warum ich mich in einer Baumschule herumgetrieben habe.

Bild: Bonsai Schale und Stammansazu

Früher, da hatte ich viele davon.
Einige waren schon wirklich ansehnlich, andere hatten noch Pflegebedarf.

Und … manchmal findet dich längst Vergessenes wieder, einfach so, aus heiterem Himmel – du kannst dich nicht dagegen wehren.

Die Geschichte ging also so: Nach einem stressigen Arbeitstag mit durchgehend virtuellen Meetings musste ich einfach mal raus, weg, was anderes sehen. Ohne darüber nachzudenken habe ich mich ins Auto gesetzt, bin zur Baumschule Jansen gefahren und habe mich einfach treiben lassen.

Nach einiger Zeit, fast am Ende des Geländes, wurde ich magisch von unscheinbaren kleinen Bäumchen angezogen – „Pre-Garten-Bonsais“.

Sofort hatte mich die alte Liebe wieder zurückgewonnen.
Ich fragte nach Preisen und musste erstmal eine Nacht darüber schlafen. Es ist ja nicht nur die Investition in die Pflanze(n), sondern auch in Scheren, Draht, Schalen, spezielle Erden, Dünger und was halt sonst so alles nötig ist.

Nach einigen Tagen des Sinnierens konnte ich meiner alten Liebe „Bonsais“ und deren Reduktion auf das Wesentliche nicht mehr länger widerstehen.
Und … natürlich habe ich ein wenig „investiert“.

Übrigens: die Übersetzung von „Bonsai“ aus dem Japanischen bedeutet sinngemäß „Pflanze im Topf“, zusammengesetzt aus den Worten bon (Schale) und sai (Pflanzen kultivieren)

Das Ergebnis der ersten Schritte mit meiner neuen, alten Liebe und einem echt hübschen neuen Gartenbewohner – der ganz sicher nicht lange alleine bleiben wird – sieht so aus:

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